Gesundheit
Der Labrador ist nicht frei von erblichen Krankheiten,
obwohl er ein robuster, witterungsunempfindlicher Jagdhund ist und in seiner
Haltung als unkompliziert eingestuft werden kann. Er zählt auch nicht zu den
besonders anfälligen Hunderassen.
Zu den erblichen Krankheiten zählen insbesondere:
- Skeletterkrankungen:
Die Hüftgelenksdysplasie (HD)
und die Ellenbogendysplasie (ED) zählen zu den Krankheiten, die als erblich
eingestuft werden, deren Schweregrad aber durch Haltung und Fütterung
beeinflusst werden kann. Ein Welpe und Junghund sollte nur seinem
Entwicklungsstand angemessen bewegt und gefüttert werden. Übertreibungen
jeglicher Art sollten vermieden werden.
- Augenerkrankungen:
Man unterscheidet zwischen PRA (Progessiver
Retina Dysplasie), HC( erblicher Katarakt) und RD (Retinadysplasie).
Alle Erkrankungen können im
schlimmsten Falle zur Erblindung führen. PRA ist erwiesenermaßen eine erbliche
Erkrankung des Augenhintergrundes mit rezessivem Erbgang, die letztlich auf
jeden Fall zum Verlust der Sehkraft führt.
Bei der Katarakt unterscheidet
man zwischen erblichen Formen und den nicht erblichen. Auch bei RD unterscheidet
man unterschiedliche Formen. Bei Hunden mit der totalen Form, liegt völlige
Blindheit vor. Die anderen Formen sind nicht nachweislich als erblich
einzustufen.